forrealworld
Forenschreiber
Dabei seit: 27.01.2010
Beiträge: 11
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Keinweswegs, Gewalt hat Grenzen für jeden Einzelnen. Ich komme aus Polen und in meinem Land gibt es eine wrklich hohe Agressionsbereichtschaft.
Die Jugend vlt bis 30 Jahre sogar, ist dort sehr auf Gewalt und Ärger aus, weil man es dort im Blut hat nicht nachzugeben ( bei uns will jeder sprichwörtlich Recht haben ). Das Cliche von agressiven Ausländern in Deutschland kommt da nicht im Enferntesten heran. Trotzdem sind wir eine sehr intelektuelle Kultur mit viel mehr Studenten als im Westen ( prozentuell), wir sind eine Republik die auf Prinzipien setzt und so funktioniert auch der Pole. Das passt hier nichts ins Forum also will ich nicht ausschweifen, komme gerade vom Krankenhaus, bin ab heute Onkel geworden und hab einen drin, sry ; )
Ich würde dir gerne den Rad geben nicht gleich alles zu verallgemeinern, wie jetzt mit der Gewalt zum Beispiel. Stell dir vor dass es gewaltätige Menschen gibt die nur schwache Nerven haben ( also wie ne Krankheit quasi), dennoch sind sie vlt. sehr gute Menschen und helfen viel anderen.
Ein Beispiel.
Ein Bekannter meiner Eltern hat uns wirklich sehr geholfen im Leben, ein wirklich guter Mensch der in seinem Leben viel erreicht hat, von den meisten gemocht wird und geschätzt, dabei ist er in Wirklichkeit Alkoholiker seit Jahren hat er Lungenkrebs, hat seine Ehefrau mehrfach betrogen und ihm ist schon mehrfach die Hand ausgerutscht an seiner eigenden Frau. Klar sein Sohn wäre ich nicht gerne, aber er hat das was du Herz nennst, mehr als andere.
Soll ich ihn jetzt mögen oder hassen ?
Es ist nicht alles schwarz /weiß im Leben, jeder für sich muss komlizierte Grenzen ziehen, wenn du verstehst, dass macht jeder für sich alleine, keiner kann da helfen.
Das Leben ist individuell, wenn man ein guter Mensch ist, ist man auch ein schlechter Mensch und umgekehrt genau so, nur die Proportion von Gut und Schlecht ist verschieden.
Zum Glück benutzen die meisten ihren Verstand und versuchen immer das Gute zu tun, jedenfalls ist es nicht unser Ziel schlecht zu sein.
__________________ Lebe dein Leben so wie du es willst, aber bereuhe gar nichts.
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von forrealworld am 08.02.2010 05:20.
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08.02.2010 05:16 |
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Tibor
Stammposter
Dabei seit: 04.05.2009
Beiträge: 94
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Original von forrealworld
...komme gerade vom Krankenhaus, bin ab heute Onkel geworden... |
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Na dann wünsche ich Euch alles Gute und natürlich Gottes Segen.
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Original von forrealworld
Keinweswegs, Gewalt hat Grenzen für jeden Einzelnen. Ich komme aus Polen und in meinem Land gibt es eine wrklich hohe Agressionsbereichtschaft. |
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Ja natürlich hat jeder Mensch seine Grenzen. Aber die sind eben abhängig von der Wahrnehmung des einzelnen Menschen. Was für einen Menschen normal ist kann für einen anderen alles andere als normal sein. Es gibt sicher Menschen für die eine Ohrfeige nichts tragisches darstellt, für sehr empfindsame Menschen dagegen kann das ganz klar ein Ausbruch von Gewalt sein. Wobei man hier absolut nicht zu diskutieren brauch, was hier richtig oder falsch ist. Darum geht es mir nicht. Es geht mir nur um die unterschiedliche Wahrnehmung der 2 Menschen. Und ich meine damit auch nicht nur die körperliche sondern vor allem auch die seelische/psychische Gewalt.
| Zitat: |
Original von forrealworld
Ich würde dir gerne den Rad geben nicht gleich alles zu verallgemeinern, wie jetzt mit der Gewalt zum Beispiel. Stell dir vor dass es gewaltätige Menschen gibt die nur schwache Nerven haben ( also wie ne Krankheit quasi), dennoch sind sie vlt. sehr gute Menschen und helfen viel anderen.
Ein Beispiel.
Ein Bekannter meiner Eltern hat uns wirklich sehr geholfen im Leben, ein wirklich guter Mensch der in seinem Leben viel erreicht hat, von den meisten gemocht wird und geschätzt, dabei ist er in Wirklichkeit Alkoholiker seit Jahren hat er Lungenkrebs, hat seine Ehefrau mehrfach betrogen und ihm ist schon mehrfach die Hand ausgerutscht an seiner eigenden Frau. Klar sein Sohn wäre ich nicht gerne, aber er hat das was du Herz nennst, mehr als andere.
Soll ich ihn jetzt mögen oder hassen ? |
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Ich denke nur weil man anderen Menschen hilft macht einen das noch nicht unbedingt zu einem guten Menschen. Ich habe erst kürzlich eine Reportage im TV gesehen, wo ein Jude über Menschen gesprochen hat, welche Juden im dritten Reich geholfen haben. Er sagte unter anderem auch, das es Menschen gab, welche Juden auch für sexuelle Gegenleistungen versteckt hätten. Da wurde also eine Zwangslage eines anderen Menschen benutzt um eigene Bedürfnisse zu befriedigen. Nun ich kann mir vorstellen, das es Menschen gab, die diese Gefälligkeiten für das kleinere Übel sahen und sie dem Tod vorzogen. Aber macht das den Menschen der andere Menschen auf diese Weise oder aus anderen egoistischen Gründen hilft wirklich zu einem guten Menschen? Ich denke man muß auf die Beweggründe achten, aus denen heraus ein Mensch handelt.
Wenn ich jetzt mal auf Dein Beispiel zurückkomme, dann ist für mich ganz klar, das die guten Taten des Mannes gegenüber anderen Menschen nicht die Gewalt gegenüber seiner eigenen Familie rechtfertigen. Du sagst ja selbst, das Du nicht sein Sohn sein möchtest. Also würdest Du die Sache sicher auch anders beurteilen, wenn Du sein Sohn wärst. Aber es ist auch ebenso klar das man ihn, aber generell auch andere Menschen, nicht dafür hassen sollte. Wie Du selbst sagst ist dieser Mensch krank. Also muß man ihm helfen gesund zu werden. Mit Haß hilft man keinem Menschen.
| Zitat: |
Original von forrealworld
Es ist nicht alles schwarz /weiß im Leben, jeder für sich muss komlizierte Grenzen ziehen, wenn du verstehst, dass macht jeder für sich alleine, keiner kann da helfen.
Das Leben ist individuell, wenn man ein guter Mensch ist, ist man auch ein schlechter Mensch und umgekehrt genau so, nur die Proportion von Gut und Schlecht ist verschieden. |
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Ja eben und deshalb ist es auch notwendig einen Bezugspunkt zu haben an dem sich alle Menschen gleichermaßen orientieren können. Und dieser Bezugspunkt ist Gott. An Seinem Gebot der Gottes- und Nächstenliebe kann sich jeder Mensch orientieren. Denn wenn jeder Mensch seine eigenen Grenzen zieht und diese vielleicht noch zur Richtschnur für andere machen will, dann kann das nicht funktionieren. Dies ist das reinste Chaos in dem alle untergehn.
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08.02.2010 19:19 |
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Tibor
Stammposter
Dabei seit: 04.05.2009
Beiträge: 94
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| Zitat: |
Original von forrealworld
Es ist aber so, dass alle Menschen ab bestimmten Alter( jeder für sich ) Grenzen ziehen, orientiert an einem Bezugspunkt unter anderem. Es kann aber auch mehrere Bezugspunkte geben als nur einen ( wzB Gott). |
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Ja aber das entscheidende ist eben das sich die Menschen innerhalb ihrer ganz individuellen Grenzen am gleichen Bezugspunkt orientieren. Das schafft dann gleichzeitig wieder eine Ordnung, welche die Grenzen für das Zusammenleben der Menschen ermöglicht. Die individuellen Grenzen gelten ja nur für das Individuum. Sie ermöglichen sozusagen das Leben des Individuums. Aber es soll ja auch ein Zusammenleben der Individuen gewährleistet werden. Und dafür braucht es dann wieder Grenzen die für alle gleichermaßen gelten.
| Zitat: |
Original von forrealworld
Jetzt mal ne Frage, waren damals alle Menschen die Juden versteckten schlecht, nicht nur die mit der
Gegenleistung ? Da können doch auch nicht alle ( fast alle, wie du glaubst) Wissenschaftler und hochintelligente Menschen in Friedenszeiten zu schlechten Menschen mutieren und ihre Gefühle verlieren, nur weil sie den Verstand sehr gebrauchen in den meisten Fällen, ODER ? ; ) |
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Nein natürlich nicht. Man muß auf die Beweggründe schauen. Deshalb sagte ich ja in meinem ersten Beitrag auch,
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Original von Tibor
Die Forschung, welche nur den reinen Drang nach Wissen zur Grundlage hat (so wie das in der heutigen Zeit der Fall ist) und nicht die Liebe zu Gott, ... |
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Also kurz gesagt der Beweggrund wäre hier Wissensdrang. Nun ist sicher nicht jedem klar warum dies kein so guter Beweggrund sein soll. Deshalb habe ich in einem späteren Beitrag versucht dies näher zu erklären, indem ich folgendes sagte.
| Zitat: |
Original von Tibor
Wissen oder Vielwisserei führt in den meisten Fällen zu Stolz und Hochmut des Wissenden. Er schaut dann hochtrabend auf seine Mitmenschen herab und es bestärkt ihn nur weiter in seinem Egoismus. Nicht selten kommen auch Machtgelüste auf und er wird versuchen über seine Mitmenschen zu herrschen. Ich denke der Slogan „Wissen ist Macht“ bringt dies ganz gut auf den Punkt. Die Auswirkungen einer solchen Jagd nach Wissen kann man in der heutigen Welt begutachten wo Menschen und Natur rücksichtslos ausgebeutet werden. Und warum? Weil der Verstand dem Menschen sagt du hast das Wissen also wende es auch an. Es macht den Menschen also zu einem reinen Verstandesmenschen. Das Herz solcher Menschen wird völlig verhärtet. Aber gerade im Herzen befindet sich ja das göttliche vom Menschen. Dort befindet sich der Geist, welcher heranreifen soll und Grundlage für das ewige Leben ist. Dieser verkümmert aber nun immer mehr bis er völlig tot ist, weil der Mensch nur noch seinen Verstand gebraucht. In seiner wahnsinnigen Jagd nach Wissen übersieht er aber völlig, das all sein mühsam erworbenes Wissen keinen Bestand haben wird. Es wird gemeinsam mit seinem Verstand, welcher seinen Sitz im Gehirne hat, im Grab verfaulen. Deshalb ist es so wichtig erst den Geist heranreifen zu lassen welcher das Wissen in alle Ewigkeit bewahren kann. Das heißt im Klartext der Mensch sollte immer mit Herz und Verstand an die Dinge herangehen. Und im Zweifelsfalle doch mehr auf sein Herz hören, als auf den Verstand. |
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Warum ist die Liebe zu Gott dabei so wichtig? Weil sie den Menschen sozusagen auf dem Boden hält. Sie bewahrt ihn davor abzuheben und sorgt dafür das dieses Wissen auch wirklich nur zum Wohl der Menschen beiträgt. Sein Gesetz ist die Nächstenliebe. Der Verstand folgt aber, auf Grund seiner Nähe zum Tierreich, dem Gesetz des Stärkeren.
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09.02.2010 20:04 |
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